Papierherstellung mit dem Kollergang
Ancampen 2026
Zur Saisoneröffnung über den 1. Mai, wie immer auf dem Campingplatz „Main-Spessart-Park“ in Triefenstein-Lengfurt, trafen sich ab dem 30. April 24 Teilnehmer in 12 Fahrzeugen und einem gemieteten Mobilhome.
Da sich die Anreise mit anschließendem Aufbau vor allem bis Donnerstaga bend erstreckte, wurde die offizielle Eröffnung auf den Samstag verlegt. So konnten einige Teilnehmer die Maibaumaufstellung in Lengfurt besuchen.
Der Maifeiertag startete mit einer verspäteten Preisschafkopf-Runde, die dann auch auf Samstag verlegt wurde. Am Nachmittag schloss sich die traditionelle Kaffeetafel an. Zum Abendessen trafen sich die Camper in der Camping-Gaststätte zu leckerer Pizza, Nudel- und Schnitzelgerichten bei gepflegter Unterhaltung.
Am Samstag-Vormittag spielten die Kartenspieler ihren Schafkopf zu Ende, den Gerd gewann. Die offizielle Eröffnung des Ancampens erfolgte am Abend wie gewohnt unter der Fahne. Zu Sekt, Bier und Snacks trug Toni ein Eröffnungsgedicht vor, in dem er den Vorbereitungsstress thematisierte. Zwischendurch und auch am Ende wurde traditionell lautstark der Schlachtruf „Diddelimm“ intoniert. Im Anschluss brutzelte Robert eine hervorragende vom Club gespendete „Stadionwurst“ für alle. Der Abend endete mit unterhaltsamen Gesprächsrunden unter Vordächern und in Vorzelten.
Am Sonntag bummelte man zunächst durch Wertheim, besuchte je nach Vorliebe das Grafschaftsmuseum oder eine Eisdiele auf dem Marktplatz, und traf dann alle zum Abendessen im Biergarten des „Ochsen“, wo z.B. Ochsenbäckle oder Schäufele genossen wurde.
Der Montag war der „Faule Tag“, genutzt für Gespräche unter Vordächern und in offenen Vorzelten.
Dienstag war der“sportliche“ Tag des Camper-Triathlons, mit der Vorbereitung am Vormittag und am Nachmittag mit dem Wettkampf, bestehend aus Dartwurf, Säckchen-Boule und Würfeln.
Diie Papiermühle in Homburg war am Mittwoch-Nachmittag das Ausflugsziel. Leider war keine Führung möglich, da die Elektrik des Gebäudes renoviert wurde. So machte sich jeder auf eigene Faust ein Bild von der Papierherstellung von vor etwa 150 Jahren.
Der Tag endete im proppenvollen blauen Zelt mit der Geburtstagsfeier von Ursel und Gerd bei Hausmacher Wurst mit Schinken und Salami sowie mehr oder weniger „geistigen“ Getränken. Unterbrochen wurde der leibliche Genuss öfter durch das Absingen des Schlachtrufs.
Der Folgetag, Donnerstag, litt wohl unter den Nachwirkungen des Vorabends und wurde ruhig und zurückhalten verbracht.
Ein Boule-Turnier unter Teilnahme fast aller Campingclubberer beanspruchte am Freitag den größten Teil des Tages. Es spielten zwei Mannschaften mit großem Hallo gegeneinander.
Der Tag endete mit dem gemeinsamen Besuch der Camping-Gaststätte bei Spargel, „Riesen“-Schnitzel, diversen Pizze und „Gamberi al aglio“, offenbar einem exquisiten Highlight.
Das Wochenende begann am Samstag-Vormittag mit diversen Abbau-Arbeiten und im Anschluss am Nachmittag fand eine Clubversammlung mit Siegerehrung, Preisverleihung und Übergabe von Geburtstagspräsenten statt.
Der Sonntag war dann der Tag des restlichen Abbaus und der Abreise.
So endete eine unterhaltsame Woche bei herrlichem Wetter, unterbrochen von dem einen oder anderen nächtlichen Regenguss. Als Termin für das Ancampen 2027 wurde die Woche Freitag, 30.4. - Sonntag, 9.5. (inkl. Feiertag am 6.5., Christi Himmelfahrt) festgelegt. Gäste sind wie immer herzlich willkommen.
