Aktuelles

Wir treffen uns an jedem ersten Dienstag im Monat um 19 Uhr in Aschaffenburg, Wirtshaus “Pfaffenmühle”, Glattbacher Str. 44.
Unser nächster Clubabend findet am Dienstag, 5.2., statt. Es werden Anmeldungen zur Winterwanderung angenommen. Außerdem bietet W. Kolb Wanderung und Lakefleisch-Essen an.                                                                                                           Es werden Fotos vom Abcampen gezeigt.

Wer seine Gasflaschen bei Peter Schmittner geholt hat: Der hat nach einem Streit mit seinem Vermieter sein Geschäft geschlossen – also nix mehr mit dem Service “Gasflasche zum Kofferraum”.

In der ersten Reihe …

am Main standen die Camper des CampingFanClubs Untermain beim diesjährigen Abcampen vom Freitag, dem 28. September bis zum Feiertag, dem 3. Oktober. Bei Herbstwetter zum Genießen fanden sich 16 Wohnwagen und -mobile auf dem Campingplatz der WSG Kleinheubach ein. Eine genaue Teilnehmerzahl war aufgrund wechselnder Aufenthaltstage nicht zu ermitteln, dürfte sich aber irgendwo um die 35 bewegt haben.

Mit einem „Pink Pearl“ von Winzer Kremer wurde die Veranstaltung zur Abwechslung mal „nur“ mit einer Begrüßung durch Vorstand Toni am Freitagabend eingeläutet, begleitet durch ein hervorragend knuspriges Bratenbrötchen, frisch belegt von Erika und Burkhard. Zu Fuß ging es dann am Samstagnachmittag durch den Park des Löwensteinschen Schlosses zum „Parkhof“, wo ganz individuell entweder ein später Kaffee oder ein frühes Abendessen genossen wurde. Sehr angenehm, dass der Weg hin und zurück durch Wald führte, wir also nicht von Sonne oder Wind belästigt wurden.

Gut besucht im wahrsten Sinn des Wortes war die wie immer wohlschmeckend und reichlich bestückte Kaffeetafel am Sonntag: Nicht nur die Teilnehmer nahmen unter der Fahne zum Kaffee Platz, sondern auch Kinder und Enkel sowie Besucher mit Interesse am Club oder Mitglieder, die einen Dauer-Campingplatz besitzen, aber nicht beweglich sind. Beeindruckend der Auftritt von Gerhard und Isolde im weiß-blauen Cadillac Eldorado Biarritz aus den 80er Jahren.

Montag war der Tag, an dem Miltenberg ein Besuch abgestattet wurde. Nach einer Führung durch den Ort (kein Vergleich mit der Marktheidenfeld-Führung im Frühjahr) wurde die Brauerei „Faust“ besichtigt mit anschließender Bierverkostung (sehr kritisch aufgenommen: Es gab Flaschenbier!!!). Beides wurde dem Club von unseren aktuellen „Goldhochzeitern“ Brigitte und Peter spendiert. Am Abend begab sich die Gesellschaft bei strömendem Regen zum „Gasthaus Zipf“, wo ein opulentes, reichhaltiges und hervorragend schmeckendes Abendessen eingenommen wurde. Auch dies geschah wieder in Begleitung von lieben Gästen.

Der Dienstag war einem Besuch des Klosters Engelberg gewidmet. Man traf sich zunächst mit einer Schar (die kamen mit zwei Bussen) Pilger aus Breitengüßbach mit angeschlossenen Pfarreien und nahm mit denen an einem Gottesdienst teil. Nach dem Gottesdienst erklärte Pater Werner auf launige Weise die Geschichte und Gestaltung des Klosters, der Kirche und deren Ausstattung sowie ihre Funktion als Grablege der (evangelischen) Fürsten von Löwenstein. Danach ging es eine Tür weiter:

Nach langer Wartezeit an der Treppe der Klosterschenke wegen der vielen Pilger („Warum geht’s da nicht vorwärts?“) kamen auch die letzten Clubmitglieder in den Genuss des süffigen Klosterbieres sowie von Käsebrot, Engelbergplatte oder heißer Knackwurst in den für einen Werktag gut gefüllten Gasträumen. Übrigens hatte ein Mitglied mitgedacht und schon mal am Ausschank Bier für die Nachzügler mitgenommen – leider hatten die aber so lange gebraucht, dass dieses Bier bis zu ihrem Eintreffen am Tisch schon getrunken war.

Mit einer abendlichen Clubversammlung im Clubraum der Wassersportler und einem gemütlichen Beisammensein im Vorzelt von Patty und Bernd endete somit auch der Dienstag.

Der Mittwoch stand dann schon wieder im Zeichen der Abreise, womit eine gute Zeit auf einem einfachen, aber sehr schönen, von allen Teilnehmern gelobten Campingplatz („diese unparzellierte Wiese mit einem Standplatz direkt am Main ist einfach genial!“) zu Ende ging. Das Konzept, eine solche Veranstaltung mal in der Nähe von Aschaffenburg abzuhalten, ist, wie die große Zahl der Besucher bewies, gut angenommen worden und dürfte durchaus richtungsweisend sein.

Die Camper kommen bestimmt und gerne wieder nach Kleinheubach zu den Wassersportlern der WSG, vielleicht auch mit Gastcampern, die gerne eingeladen sind.

„Günther – komm rüber!“

Über das lange Wochenende vor und mit dem 1. Mai fand das jährliche Ancampen des CampingFanClubs Untermain in Triefenstein-Lengfurt statt: Bei Sonnenschein und kaltem Wind trafen sich dort 30 Teilnehmer in 15 Einheiten, darunter Vorzeigekind Paul.
Nachdem die Teilnehmer größtenteils am Donnerstag angereist waren, ging es abends mit einem Sektempfang an der Fahne los, spendiert von Familie Kolb und zur Einstimmung untermalt von einem launigen Gedicht des 1. Vorsitzenden, zu dessen Ende ganz traditionell Christian unseren Schlachtruf anstimmte.
Am Freitag wanderten wir nach Marktheidenfeld zu einer hochinteressanten und unterhaltsamen Ortsführung mit “dem Fischer unn seiner Fraa“: „Häädefeld“ um 1850 zur Zeit König (Schifferkappe ab) Ludwigs I. (Kappe wieder auf). Unter anderem wurde uns beim Gang durch die Sträßchen auch eine „Stehbrunserhose“ aus dieser Zeit gezeigt. Eindrucksvoll schallte der Ruf des Fischers über den Main nach Günther, dem Fährmann: „Günther, komm rüber!“ – worauf sich alle Köpfe am Mainufer uns zuwandten. Die Führung sollte 90 Minuten dauern. Sie war aber nach zwei Stunden noch nicht fertig, sodass wir abbrechen mussten, um zu unserem Abendessen im „Bräustüble“ zu kommen: Wir schwelgten in Spargel (wobei am Ende viel Alufolie zum Reste-Einpacken verbraucht wurde).
Als wir aufbrachen, verließen zeitgleich mit uns einige chinesische Touristen das Lokal, von denen einer wie wir eine rote Jacke anhatte – was zunächst zu einiger Verwirrung führte, und sich dann unter großem Hallo in Gelächter und viele Selfies und andere Digitalisate auflöste.
Der Samstag begann mit einem Schafkopfturnier, wobei besonders der Tisch mit Aushilfsspieler Edgar viel Spaß hatte. Danach sammelte sich alles vor Bernd und Pattis Wohnwagen, wo Bernd anlässlich seines 60.-ten feste und flüssige Nahrung spendierte. Es fügte sich nahtlos unsere traditionelle Kaffeetafel an. Der Tag endete mit gepflegter Unterhaltung in Wohnwagen und unter Vordächern.
Sonntag war der Tag des Campertriathlon, penibel vorbereitet von Robert, wobei wir uns nachmittags im Würfeln (10.000), Dart und Säckchen-Boule maßen. Noch währen die letzten Darts flogen, wurden schon Feuer und Grill angeschürt, um dann mit einem Grillabend das Tagesende einzuläuten.
Am Montag trafen wir uns im Clubraum, um nach einer kurzen Clubversammlung die Sieger von Schafkopfturnier und Campertriathlon zu feiern und ehren, darunter Doppelsieger Bernd, der beide Hauptpreise mit nach Hause nehmen konnte. Es schloss sich das Mittagessen an, Chili con carne, eine Gemeinschschaftsproduktion der gestandenen Hausfrauen unter uns.
Abends waren wir dann unten im Ort bei der Maibaumaufstellung.
Am Dienstag, dem 1. Mai, hatten es bei kaltem Wind viele eilig, zusammenzupacken und sich von den „letzten Mohikanern“, die länger blieben, zu verabschieden.
Als dann die letzten auch am Mittwoch den Platz verließen, war die letzte verbliebene Einheit auf dieser Terrasse nur noch von viel Grün umgeben – ganz ungewohnt – aber die Ruhe!
So verbrachten wir ein langes und doch kurzweiliges, unterhaltsames und ge­selliges Wochenende. Als Ancamp-Termin 2019 wurde das lange Wochenende vom Dienstag, 30. April bis Sonntag, 5. Mai, mit dem „Main-Spessart-Park“ festgelegt. Und auch da gilt wieder: Gäste sind herzlich willkommen.